Erfahrungsbericht
von Tina Thiel

Kauffrau im Großhandel (01.08.2008-30.06.2011)
Berufswahl:
Schon bei meinem ersten Besuch zum Einstellungstest habe ich mich sofort wohlgefühlt. Doch der Beruf Kauffrau im Groß- und Außenhandel war mir fremd, weil ich bis dato nicht mit dem Großhandel in Berührung gekommen bin. Allgemein habe ich mich für einen kaufmännischen Beruf beworben, weil ich durch ein „Praktikum“ bei meiner Mutter (Kauffrau für Bürokommunikation) darauf aufmerksam geworden bin.
Ausbildungszeit:
Um überhaupt zu erfahren, was mich in meiner Ausbildung erwartet, habe ich in der vier monatigen Probezeit jede einzelne Abteilung für mindestens zwei Wochen durchlaufen. Danach bekam ich einen Ablaufplan über die komplette Ausbildungszeit, in der genau festgelegt war, wie lange man in welcher Abteilung bleibt.
Im Telefonverkauf geht es beispielsweise darum Kundentelefonate anzunehmen und die gewünschten Artikel als Angebot, Auftragsbestätigung oder Lieferschein zu erfassen oder ihnen bei Fragen weiterzuhelfen. Desweiteren werden Preise oder auch vorab Liefertermine bei Lieferanten angefragt. Im Kundenkontakt ist immer darauf zu achten höflich, freundlich und zuvorkommend zu sein, egal ob telefonisch oder im direkten Kundenkontakt.
Im Lager erfährst du alles Wichtige über die Produkte. Was haben wir am Lager, was ist das eigentlich was ich da im Verkauf täglich aufgeschrieben habe oder noch aufschreiben werde? Die Haupttätigkeit im Lager ist das Kommissionieren und Bereitstellen der Ware, sortiert nach Kunden und Tourenplanung.
Dies sind nur zwei der insgesamt sechs Abteilungen (Verkauf, Einkauf, Lager, Tresen, Ausstellung, Buchhaltung), die du während der Ausbildung durchlaufen wirst.
Desweiteren werden Online-Produktschulungen angeboten und du bekommst auf einer E-Learning-Plattform die Möglichkeit, dich noch intensiver auf die schulischen Inhalte vorzubereiten.